Herzlich willkommen auf meinem Reisetagebuch Wellington und Picton in Neuseeland
Herzlich willkommen auf meinem Reisetagebuch Wellington und Picton in Neuseeland

Wellington und Picton in Neuseeland

Allgemeine Informationen zu Wellington und Picton (kursiv dargestellt) stammen aus dem Reiseführer »Neuseeland« von Hans Klüche, erschienen 2009 im DuMont Reiseverlag, Ostfildern, S.258 f, S.269; S. 447 f.

Wellington in Neuseeland

Blick auf den Wellington Urban Motorway vom Friedhof an der Bowen Street aus
Wellington Urban Motorway Friedhof Bowen Street
Ein Geschäft in Wellington, mit einem ganz besonderen Namen: »Peter Alexander«
Geschäft Wellington "Peter Alexander"
Ein ganz besonderer Baum im Botanischen Garten von Wellington (Wellington Botanic Garden)
Botanische Garten Wellington
Eine kleine Oase am Jervois Quay in Wellington
Jervois Quay Wellington

Das zwischen Bergen und Meer eingebettete Wellington ist politisches Machtzentrum, Kulturhochburg und aufstrebende Filmstadt zugleich. Weder die kräftigen Winde noch die Erdbebengefahr haben die Entwicklung der Stadt nachhaltig behindert. Wellington gilt dank aufwendiger Präventionsmaßnahmen als eine der sichersten Großstädte der Welt, zuletzt sogar von der WHO in einem internationalen Vergleich anerkannt.

Rugby Weltmeisterschaft in Neuseeland 2011

Auf dem Friedhof an der Bowen Street
Auf dem Friedhof an der Bowen Street
Skulptur »Inner Form« von Henry Moore im Botanische Garten von Wellington
Skulptur »Inner Form« von Henry Moore im Botanische Garten von Wellington

Über Napier führt mich mein Weg in die Hauptstadt von Neuseeland. Mitten hinein in die »Winner-Tour« der »All Blacks«, die sich den WM-Titel im Rugby gegen Frankreich sichern konnten. Das Team ist vor dem alten Parlamentsgebäude zu sehen, und es gibt einen riesigen Menschenauflauf, sodass die Straßen abgesperrt werden müssen. Ich verlasse den Ort schnell wieder, um dem ganzen Trubel zu entgehen. Aber auch eine andere Seite wird in Wellington sichtbar, nämlich, dass man sich nicht losgelöst vom Rest der Welt versteht, sondern am Weltgeschehen beteiligt ist. Junge Menschen besetzen hier einen zentralen Platz und protestieren damit, wie in vielen anderen Ländern auch, gegen die weltweite Finanzpolitik. Seit ich das letzte Mal hier war, sind zehn Jahre vergangen; das sieht man mir und dem Hotel an. Das Gebäude mutet für mich von außen recht lieblos an. Innen wirkt es leicht angegraut; ich habe den Eindruck, dass sich die Zimmer nach zehn Jahren nicht verändert haben und sogar die Tagesdecke dieselbe ist. Frühstück und Abendessen haben mir dort überhaupt nicht geschmeckt.

Unterkünfte in Wellington Neuseeland sehr günstig

Ein Aktivist der Occupy-Bewegung beim Plakate malen.
Ein Aktivist der Occupy-Bewegung beim Plakate malen.
Empfang der »All Blacks« in Wellington nach der gewonnenen Meisterschaft.
Empfang der »All Blacks« in Wellington nach der gewonnenen Meisterschaft.

Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man ein anderes Hotel nehmen. Ein Pluspunkt ist, dass es für Verhältnisse in Wellington recht günstig ist. Ein weiterer Vorteil des Hotels ist für mich seine Lage: Es liegt praktischerweise direkt gegenüber vom Botanischen Garten, von wo das so genannte Cable Car (Kabelbahn) direkt in die Innenstadt fährt. Die Fahrt mit dem Cable Car ist immer wieder ein Erlebnis; ebenso der Botanische Garten, der in zahlreichen Farben erblüht und einfach Freude macht.

Bunte und Verspielte Architektur in Wellington Neuseeland

Blick entlang der Cable Car Gleisen hinunter in die City von Wellington und dem Hafen
Blick entlang der Cable Car Gleisen hinunter in die City von Wellington und dem Hafen
Das Silver Oaks Hotel in Wellington
Das Silver Oaks Hotel in Wellington

Wer flexibel ist, steuert Wellington während der neuseeländischen Sommerferien oder an Wochenenden an, sonst sind Unterkünfte aller Kategorien etwas teuer als im Landesdurchschnitt. Das Wetter hier ist regnerisch und immer windig, wie auch vor zehn Jahren. Auch hier sind die Straßen sehr hügelig. Die Stadt ist von einer sehr bunten und verspielten Architektur geprägt. Das neue Regierungsgebäude trägt den Namen »Beehive«, weil es aussieht wie ein Bienenkorb.

Auf meiner Tour Richtung Süden ging es dann weiter nach Picton

Auf meiner Tour Richtung Norden ging es von Wellington aus weiter nach Thames

Picton in Neuseeland

Hafenpromenade von Picton. Ganz in der Nähe des Pircton i-SITE Visitor Information Centre
Hafenpromenade von Picton. Ganz in der Nähe des Pircton i-SITE Visitor Information Centre
Im Yachthafen von Picton
Im Yachthafen von Picton

Nach Picton hätte ich beinahe die falsche Fähre genommen, weil es mehrere Fährunternehmen gibt, die von Wellington abfahren. Interislander ist z.B. nicht Bluebridge; man muss 3 km weiter fahren. Gut dran ist, wer früh kommt. Die Überfahrt nach Picton war regnerisch, aber ruhig. 

Picton ist mit knapp 4.000 Einwohnern der größte Ort in den Marlborough Sounds und trotz des großen Fährterminals recht ansehnlich, denn Bereitstellungsflächen und Rangieranlagen liegen abseits. Gute Aussichten auf das Hafentreiben bietet die Hügelkette The Snout nordöstlich des Zentrums. Eine Straße führt von Osten hinauf, außerdem Fußwege ab Picton Marina.

Viele Häuser in Picton sind nur übers Wasser zu erreichen

An der Erie Bay im Marlborough Sound
An der Erie Bay im Marlborough Sound
Auf der Rücktour bei herrlichem Wetter die Südinsel hinter sich lassen.
Auf der Rücktour bei herrlichem Wetter die Südinsel hinter sich lassen.

Bemerkenswert finde ich, dass es sehr häufig Häuser in der Nähe des Ufers gibt, die nur übers Wasser zu erreichen sind. Die Landstadt lebt davon, Fährhafen zu sein. Auf dem Fährschiff gibt es wie fast überall die Möglichkeit, Internetzugang zu bekommen. Die Innenstadt mit ihren Läden und Cafés ist nicht groß, aber sehr nett zum Durchlaufen. Weil ich hier nur einen kurzen Zwischenstopp einlege, bekomme ich sonst nicht viel zu sehen. Von Picton aus geht es weiter nach Nelson. Der Queen Charlotte Drive macht die Fahrt zu einem echten Abenteuer, da man etliche Kurven zu meistern hat, die höchste Aufmerksamkeit beim Fahren erfordern.

Auf meiner Tour in Richtung Süden ging es dann weiter nach Nelson

Auf meiner Tour in Richtung Norden ging es dann über Wellington nach New Plymouth