Herzlich willkommen auf meinem Reisetagebuch Thames und Taipa in Neuseeland
Herzlich willkommen auf meinem Reisetagebuch Thames und Taipa in Neuseeland

Thames und Taipa in Neuseeland

Allgemeine Informationen zu Thames und Taipa (kursiv dargestellt) stammen aus dem Reiseführer »Neuseeland« von Hans Klüche, erschienen 2009 im DuMont Reiseverlag, Ostfildern, und S. 145 f. und 161 f.

Thames in Neuseeland

Werbung für die All Blacks gibt es überall, auch in Thames
Werbung für die All Blacks gibt es überall, auch in Thames
Ein Spaß für Groß und Klein ist diese Modellbahn im Victoria Park in Thames
Ein Spaß für Groß und Klein ist diese Modellbahn im Victoria Park in Thames

James Cook benannte den Waihou River nach englischem Vorbild Thames und lobte den Mündungsbereich als einen der besten Siedlungsplätze im Lande. Der Fluss bekam seinen Maori-Namen zurück, die Stadt neben der Mündung heißt weiterhin Thames.

Blick vom War-Memorial in Thames

Oberhalb von Thames mit einem wunderschönen Blick über die Stadt.
Oberhalb von Thames mit einem wunderschönen Blick über die Stadt.

Vom War-Memorial hat man einen guten Blick über die Stadt. Ich bewundere den Strand aus Muschelschalen und die Mangroven am Wasser, die dort wachsen, wo die Bedingungen für gewöhnliche Bäume tödlich sind: in salzigem Wasser, unter sengender Sonne, dem Wechsel der Gezeiten ausgesetzt.

In der Nähe von Thames gibt es heiße Schwefelquellen. Im Swimmingpool des Miranda Holiday Park, in den Wasser direkt aus den Quellen fließt, genieße ich die wohltuende Wirkung. Es riecht nur ein bisschen nach Schwefel, ansonsten ist es überaus entspannend.

Taipa in Neuseeland

Blick aus meiner Unterkunft Richtung Strand der Taipa Bay
Blick aus meiner Unterkunft Richtung Strand der Taipa Bay
Sonnenaufgang an der Taipa Bay
Sonnenaufgang an der Taipa Bay

Am Strand sieht man hier selbst im Sommer kaum Menschen, weil es in Neuseeland so viele Strände und wenige Leute gibt. Was für eine Wohltat im Kontrast zu den überfüllten Stränden anderer Ferienorte. Da ich es liebe, in freiem Gewässer zu schwimmen, nutze ich auch in Taipa die Gelegenheit, mich dem Meer in die Arme zu werfen, anstatt es nur aus der Ferne zu bewundern.

Das Wasser hier ist frisch, aber herrlich.

Es gibt kaum etwas Schöneres, als den Tag mit einem erquickenden Bad in den Weiten des Südpazifischen Ozeans zu beginnen. Das ist mir zu meiner Freude auch gegönnt.

Da hat es dann wohl gebrannt.
Da hat es dann wohl gebrannt.
Langer Strand an der Bucht Karikari Moana
Langer Strand an der Bucht Karikari Moana

Mein Appartment mit sehr schöner Terasse liegt nämlich in Wurfweite zum Meer. Dafür hat das Ganze auch seinen Preis: 405 NZD für drei Nächte halte ich für angemessen. Allerdings zahlte ich fürs Wäsche waschen und die Internetanbindung hier das meiste;14 NZD für einmal Waschen und Trocken empfinde ich als sehr teuer, und auch der mit 20 NZD für sechs Stunden berechnete Internetzugang ist alles andere als günstig.

Taipa – Cape Reinga

Cape Reinga
Cape Reinga
Blick von Cape Reinga aus in Richtung Three Kings Island
Blick von Cape Reinga aus in Richtung Three Kings Island
Der Leuchturm am Cape Reinga
Der Leuchturm am Cape Reinga
Der Blick in die Brandung am Cape Reinga
Der Blick in die Brandung am Cape Reinga

Das Cape Reinga ist die nördlichste Spitze von Neuseeland. Sein berühmtes Wahrzeichen ist der Leuchtturm, der gar nicht so hoch gebaut ist, weil das Kap schon genug Höhe aufweist. Direkt vor dem Leuchtturm steht ein Schildermast, der in verschiedene Ortsrichtungen weltweit weist und die Entfernungen anzeigt. Das Meer vor dem Kap gibt sich unruhig: Pazifik und Tasman Sea stoßen hier zusammen, ihr strömungsreiches Ringen lässt sich kilometerweit erkennen. In der Maori-Mythologie ist Cape Reinga ein heiliger Ort, von dem die Seelen der Verstorbenen auf ihre letzte Reise in das legendäre Hawaiki gehen.

Taipa – Ninety Mile Beach

Sein Wagen so dicht am Wasser des Ninety Mile Beach abzustellen ist nicht ohne Risiko.
Sein Wagen so dicht am Wasser des Ninety Mile Beach abzustellen ist nicht ohne Risiko.
Ob disese Straßenschild am Ninety Mile Beach wirklich Sinn macht, sei mal dahingestellt.
Ob disese Straßenschild am Ninety Mile Beach wirklich Sinn macht, sei mal dahingestellt.

Der »Ninety Mile Beach«, der real nicht einmal 90 km lang ist, kann bei Ebbe mit dem Auto befahren werden. (Bei Flut wird der Vorstrand an vielen Stellen bis zu den Dünen überflutet.) Allerdings muss man hier Vorsicht walten lassen: Man kann sich auf dem Weg nach Norden in Treibsandfeldern festfahren. Für Mietwagenfahrer strengstens verboten, weil man sein Auto auch mal verlieren kann.

Von hier aus führte mich mein Weg dann zurück nach Auckland.