Herzlich willkommen auf meinem Reisetagebuch Auckland in Neuseeland
Herzlich willkommen auf meinem Reisetagebuch Auckland in Neuseeland

Auckland in Neuseeland

Start und Ziel meiner Reise in Neuseeland

Der erste Ort, an dem ich nach 31 Stunden Flug auf dieser Rundreise neuseeländischen Boden betrete, ist Auckland. Um auch unterwegs erreichbar zu sein, besorge ich mir als erstes eine Prepaid-Card für mein Handy. Vodafone bietet speziell für Reisende direkt am Flughafen einiges an. Die Card die ich wähle hat ein Guthaben von zunächst 40 NZ$. Davon können 20 NZ$ verbraucht werden, während 2.500 SMS an alle neuseeländischen Netzbetreiber und 100 SMS an internationale Empfänger sowie 50 MB Mobiles Internet inklusive sind.

Sicht auf den Skytower
Sicht auf den Skytower
Steile Straßen in Auckland
Steile Straßen in Auckland
Kirche und Skytower auf einen Blick
Kirche und Skytower auf einen Blick

Info-Center (i-Site) in Neuseeland

Sollte man irgendwelche Fragen haben – was als Tourist naturgemäß öfters mal vorkommen kann –, ist das Info-Center (i-Site) immer eine gute Anlaufstelle. Mittlerweile (Stand 5/2016) gibt es 90 i-Sites im ganzen Land.

Da ich vorher bei der Mietwagenfirma Apex ein Auto gebucht habe, werde ich direkt am Flughafen von einem Mitarbeiter abgeholt, der mich zu meinem Wagen bringt. Es handelt sich hierbei um einen Subaru Forrester, der sich gut fahren lässt, sich aber als »Schluckspecht« entpuppt. Ich möchte gar nicht wissen, was ich hier an Benzinkosten losgeworden bin.

Es ist schon eine Herausforderung, sich direkt ins Auto zu setzen, um Tauranga, mein fast 200 Kilometer entferntes Ziel, anzusteuern. Die Herausforderung besteht vor allem darin, sich rasch an den Linksverkehr zu gewöhnen, mit einem Auto, das das Lenkrad auf der rechten Seite hat.

Auckland ist nicht nur die erste, sondern auch die letzte Station auf meiner Rundreise.

Auf der Rücktour verbringe ich dort etwas mehr Zeit als direkt nach der Landung. Was mir dort auffällt, ist das asiatisch geprägte Straßenbild der City. Die Neuseeländer ziehen weg, weil sie in Australien mehr Geld verdienen. Asiaten kommen aus China, Korea, den Philippinen oder Indien, weil sie in Neuseeland bessere Chancen haben. Es ist ein Bild, das deutlich macht, wie sehr Neuseeland ein Einwanderungsland ist. Da der Besuch einiger Gemeinden der methodistischen Kirche auch Bestandteil meiner Rundreise ist, stelle ich in diesem Zusammenhang fest, dass es auch für die methodistische Kirche als Ganzes eine ständige Herausforderung ist, sich den wandelnden kulturellen Eigenarten zu öffnen.

Und noch einen Blick auf den Skytower in Auckland
Und noch einen Blick auf den Skytower in Auckland
In der Auckland Art Gallery
In der Auckland Art Gallery
Blick vom Skytower auf Auckland
Blick vom Skytower auf Auckland
Blick vom Skytower durch den Plexiglasboden
Blick vom Skytower durch den Plexiglasboden

Veränderungen seit 2001 in Auckland Neuseeland

Seit meinem letzten Besuch in Auckland vor zehn Jahren hat sich viel verändert. Es ist viel gebaut und umstrukturiert worden. Mein Apartment im Hotel »Quest Appartments« befindet sich im ersten Stock und ist in Ordnung. Es wird hier kein Essen angeboten; jeder versorgt sich selbst. Zu Fuß in Auckland unterwegs zu sein erfordert gesunde Beine. Oft sind die Straßen recht steil, und es ist ein ständiges Auf und Ab.

Die Auckland Art Gallery von außen
Die Auckland Art Gallery von außen
Kaufhaus Whitcoulls weihnachtlich geschmückt
Kaufhaus Whitcoulls weihnachtlich geschmückt

Sky Tower in Auckland Neuseeland

Da ich nach meiner Rundreise Mitte November noch mal in Auckland war, war die Stadt natürlich weihnachtlich geschmückt und dekoriert. Es war ein sonderbares Gefühl, bei 20° Grad vor der Weihnachtsdekoration zu stehen. Ohne Schnee, ohne Kälte, ist dies ein Erleben anderer Art.

Zum ersten Mal war ich auf dem 328 m hohen Sky Tower, von dem man mit seiner 360°-Rundumsicht einen guten Ausblick auf die Stadt und Umgebung hat. Eine Besonderheit dort war der Boden, in den teilweise Plexiglasscheiben eingelassen waren, auf die man sich stellen und herunter schauen konnte. Wie sich das anfühlt, kann man beim Lesen nur erahnen. Es hat etwas gedauert, bis ich mich getraut und überwunden habe.

Wem es nicht reicht, »nur« runterzuschauen, hat die Möglichkeit, vom Sky Tower zu springen. Beim Sky Jump springt man, an einem Kabel befestigt, ca. 170 Meter gerade mal 11 Sekunden wie im freien Fall hinunter und wird die restlichen 20 Meter vor der Landung sanft abgebremst, um auf einer weichen Matte zu landen. Darauf habe ich aber verzichtet.

Im Cornwall Park, Auckland
Im Cornwall Park, Auckland
Ein Ausstellungsstück in der Auckland Art Gallery
Ein Ausstellungsstück in der Auckland Art Gallery
Blick vom Skytower auf Auckland
Blick vom Skytower auf Auckland
Blick vom Wasser auf das Ferry Building
Blick vom Wasser auf das Ferry Building

Mein nächstes Ziel ist dann Tauranga